Erlebnisberichte
Eine simple Idee, gewürzt mit einer Prise scheinbar unmöglichem
und angerichtet mit einem Soufflé aus Charme, gespickt mit etwas Witz, et voilà. Die
"création friscoienne" der Sponsorenläufe, präsentiert auf dem Silbertablett, wurde geboren.
1000 ml Seewasser, 333.3 km Weg, 19 Stunden Zeit, 3 Velos, 1 Herausforderung:
Mit dem Velo quer durch die Schweiz. Was für eine Idee!
Nicht ein "Sponsorenlauf" im herkömmlichen Sinn sollte es werden,
sondern ein Sponsorenevent, welcher durch seine Neuartigkeit und Kreativität zu
faszinieren vermag. Wir wollten einen Anlass organisieren, bei dem nicht das Sponsoring
im Zentrum steht, sondern der Anlass an sich. Auch wollten wir vom allgemeinen
Einzelkämpfer-Sponsoring übergehen zu einem Gruppen-Sponsoring. In der
Pfadi wird die Gruppe und das Leben in der Gruppe sehr gross geschrieben. Wir funktionieren
als gesamte Pfadiabteilung, als eine Einheit die zusammengehört und zusammenhält.
Natürlich ist die Einzelleistung da auch von zentraler Bedeutung, doch in der Pfadi lernt
man, persönliche Bedürfnisse nach Ruhm und Ehre zum Wohle der Gesamtheit zurückzustecken.
Worin aber bestand denn nun dieser Anlass? Die Herausforderung war es, innerhalb von vorgegebenen 19 Stunden einen Liter Wasser aus dem Bodensee per Velo bis nach Genf zum Jet d´eau zu transportieren. Das sind ganze 333.3 Kilometer Weg. So einfach und bestechend die Idee auch ist, es war ein "riesenchrampf".
Gerade im Jahr des Sports war diese Aktion mehr als nur eine simple Pfadiübung. Es erforderte eine enorme Organisation und viel, viel Spontanität unterwegs. Es kam ab und zu vor, dass wir uns verfaren haben, sei dies mit den Autos, welche zum nächsten Checkpoint fuhren, oder aber die Velos selbst, welche unfreiwillige Umwege machten. Besonders am frühen Morgen, hatten wir etwas Mühe in einen Rhythmus zu gelangen, welcher einen optimalen Fahrerwechsel mit Flaschenübergabe ermöglichte. Um 4 Uhr morgens sind wir aufgestanden, abfahren wollten wir um 5 Uhr beim See. Aber wie das halt so ist, verspätete sich der Start um etwa 5 Minuten weil das eine oder das andere noch fehlte. Das war stressig. Wenn wir schon verspätet beginnen, wie kommt das wohl bis am Abend heraus? Können wir das so überhaupt schaffen? Und dann die kleinen Umwege, das Verfahren... Ein Stressfaktor, welcher uns wohl extrem anzustacheln schien. Immer schneller wollten wir fahren, und wir taten es. So kam es, dass wir bereits um die Mittagszeit in der Region Biel. Da bemerkten wir: Wir werden es schaffen! Doch die lange Fahrt war noch nicht vorbei. Kilometer um Kilometer wurden abgespult und sowohl Müdigkeit wie auch Erschöpfung machten sich bemerkbar. Die kurze Nacht vor dem Start in Kreuzlingen, das heisse Wetter und die Muskelanstrengung entfalteten länger je mehr ihre Wirkung. Aber wir hielten alle zusammen und bissen durch! Bis zum Schluss. Und siehe da: Wir haben es tatsächlich geschafft. Im Vorfeld wurden wir zum Teil noch ausgelacht. "19 Stunden? Das reicht euch nie und nimmer" hiess es da. Wir haben uns selbst übertroffen. In sage und schreibe 14h 52 Minuten, nach etwa 33 Fahrerwechsel, kamen wir beim Jet d´eau in Genf an. Über 4 Stunden haben wir auf die gesamte Strecke wett gemacht! Eine Leistung, die für sich spricht, zumal wir alle alles andere als Hochleistungssportlerinnen und Hochleistungssportler sind! Die Freude war überwältigend. Wir waren alle total erschöpft, aber der Aufwand hat sich gelohnt! Ein wirklich schönes Gefühl, das Ziel nicht nur erreicht, sondern gar übertroffen zu haben.
Für das Essen sorgten wir noch am Vorabend. Und bereits da liefen wir auch Hochtouren. Innerhalb einer halben Stunde strichen wir 100 Sandwitches, welche uns durch den Marathontag bringen sollten. Dazu hatten wir natürlich reichlich zu Trinken und auch Kurzenergiespender wie Schokolade und Dextro Energen dabei. Besonders die viele Flüssigkeit war sehr wichtig bei diesen Temperaturen vom Samstag! Wir setzten alles daran, dass die Fahrer immer genug trinken und sich auch mit Sonnencreme einstreichen. So schafften wir es, dass wir während der ganzen Fahrt in keinen Unfall verwickelt wurden! Das ist hervorragend und für einen so grossen Anlass gleich nochmals als Erfolg zu feiern. Da die Kinder und Jugendlichen aus unserer Pfadi vor der Aktion und sogar am Samstag selbst an der Pfadiübung Sponsoren sammelten, war die gesamte Abteilung am Anlass beteiligt. Von der Strecke aus hielten wir über SMS Kontakt mit den Sponsorensuchenden, damit potentielle Sponsoren live mitbekommen, wo wir und gerade befinden. Für alle, die bereits gesponsert haben, haben wir auf unserer Homepage eine Seite eingerichtet, wo fortlaufend wieder unsere neuen Standorte veröffentlicht wurden. So hielten wir alle auf dem laufenden.
Am Sonntag, nach erfolgreich vollendeten Taten organisierte unser Elternrat für die gesamte Abteilung einen Brunch, damit wir gemeinsam den Erfolg feiern können. Die Fahrerinnen und Fahrer, die Kinder und Jugendlichen der Abteilung und all ihre Eltern waren eingeladen!
Das eingenommene Geld wird für den Kauf von Material, wie etwa Zelte oder Zeltblachen für die Lager eingesetzt. Auch die Ausbildung bei Jugend und Sport (J&S) unserer Leiterinnen und Leiter soll damit finanziert werden. Die Ausbildungsinhalte sind sehr vielfältig. Die Themen reichen von "Verantwortung und Vorbildfunktion" über "Lagerplanung" bis hin zu "Umgang mit Sucht und Drogen". So können wir den Mitgliedern eine gute, gehaltvolle, und sichere Freizeitbeschäftigung garantieren.
Autor: Felix Gamepr / Schnüfu
Worin aber bestand denn nun dieser Anlass? Die Herausforderung war es, innerhalb von vorgegebenen 19 Stunden einen Liter Wasser aus dem Bodensee per Velo bis nach Genf zum Jet d´eau zu transportieren. Das sind ganze 333.3 Kilometer Weg. So einfach und bestechend die Idee auch ist, es war ein "riesenchrampf".
Gerade im Jahr des Sports war diese Aktion mehr als nur eine simple Pfadiübung. Es erforderte eine enorme Organisation und viel, viel Spontanität unterwegs. Es kam ab und zu vor, dass wir uns verfaren haben, sei dies mit den Autos, welche zum nächsten Checkpoint fuhren, oder aber die Velos selbst, welche unfreiwillige Umwege machten. Besonders am frühen Morgen, hatten wir etwas Mühe in einen Rhythmus zu gelangen, welcher einen optimalen Fahrerwechsel mit Flaschenübergabe ermöglichte. Um 4 Uhr morgens sind wir aufgestanden, abfahren wollten wir um 5 Uhr beim See. Aber wie das halt so ist, verspätete sich der Start um etwa 5 Minuten weil das eine oder das andere noch fehlte. Das war stressig. Wenn wir schon verspätet beginnen, wie kommt das wohl bis am Abend heraus? Können wir das so überhaupt schaffen? Und dann die kleinen Umwege, das Verfahren... Ein Stressfaktor, welcher uns wohl extrem anzustacheln schien. Immer schneller wollten wir fahren, und wir taten es. So kam es, dass wir bereits um die Mittagszeit in der Region Biel. Da bemerkten wir: Wir werden es schaffen! Doch die lange Fahrt war noch nicht vorbei. Kilometer um Kilometer wurden abgespult und sowohl Müdigkeit wie auch Erschöpfung machten sich bemerkbar. Die kurze Nacht vor dem Start in Kreuzlingen, das heisse Wetter und die Muskelanstrengung entfalteten länger je mehr ihre Wirkung. Aber wir hielten alle zusammen und bissen durch! Bis zum Schluss. Und siehe da: Wir haben es tatsächlich geschafft. Im Vorfeld wurden wir zum Teil noch ausgelacht. "19 Stunden? Das reicht euch nie und nimmer" hiess es da. Wir haben uns selbst übertroffen. In sage und schreibe 14h 52 Minuten, nach etwa 33 Fahrerwechsel, kamen wir beim Jet d´eau in Genf an. Über 4 Stunden haben wir auf die gesamte Strecke wett gemacht! Eine Leistung, die für sich spricht, zumal wir alle alles andere als Hochleistungssportlerinnen und Hochleistungssportler sind! Die Freude war überwältigend. Wir waren alle total erschöpft, aber der Aufwand hat sich gelohnt! Ein wirklich schönes Gefühl, das Ziel nicht nur erreicht, sondern gar übertroffen zu haben.
Für das Essen sorgten wir noch am Vorabend. Und bereits da liefen wir auch Hochtouren. Innerhalb einer halben Stunde strichen wir 100 Sandwitches, welche uns durch den Marathontag bringen sollten. Dazu hatten wir natürlich reichlich zu Trinken und auch Kurzenergiespender wie Schokolade und Dextro Energen dabei. Besonders die viele Flüssigkeit war sehr wichtig bei diesen Temperaturen vom Samstag! Wir setzten alles daran, dass die Fahrer immer genug trinken und sich auch mit Sonnencreme einstreichen. So schafften wir es, dass wir während der ganzen Fahrt in keinen Unfall verwickelt wurden! Das ist hervorragend und für einen so grossen Anlass gleich nochmals als Erfolg zu feiern. Da die Kinder und Jugendlichen aus unserer Pfadi vor der Aktion und sogar am Samstag selbst an der Pfadiübung Sponsoren sammelten, war die gesamte Abteilung am Anlass beteiligt. Von der Strecke aus hielten wir über SMS Kontakt mit den Sponsorensuchenden, damit potentielle Sponsoren live mitbekommen, wo wir und gerade befinden. Für alle, die bereits gesponsert haben, haben wir auf unserer Homepage eine Seite eingerichtet, wo fortlaufend wieder unsere neuen Standorte veröffentlicht wurden. So hielten wir alle auf dem laufenden.
Am Sonntag, nach erfolgreich vollendeten Taten organisierte unser Elternrat für die gesamte Abteilung einen Brunch, damit wir gemeinsam den Erfolg feiern können. Die Fahrerinnen und Fahrer, die Kinder und Jugendlichen der Abteilung und all ihre Eltern waren eingeladen!
Das eingenommene Geld wird für den Kauf von Material, wie etwa Zelte oder Zeltblachen für die Lager eingesetzt. Auch die Ausbildung bei Jugend und Sport (J&S) unserer Leiterinnen und Leiter soll damit finanziert werden. Die Ausbildungsinhalte sind sehr vielfältig. Die Themen reichen von "Verantwortung und Vorbildfunktion" über "Lagerplanung" bis hin zu "Umgang mit Sucht und Drogen". So können wir den Mitgliedern eine gute, gehaltvolle, und sichere Freizeitbeschäftigung garantieren.
Autor: Felix Gamepr / Schnüfu
Mit Frisco unterwegs
Stellen Sie sich vor, dreihundertdreiunddreissig Kilometer quer durch die Schweiz,
mit dem Velo und dies erst noch in 19 Stunden. Ja genau das war unser Ziel und es war
machbar. Von Thömus Velo Shop wurden uns zwei spitzen Modelle zur Verfügung gestellt.
Vom Freitag um 17:30 Uhr sollten alle Leiter der Pfadi Frisco auf die Probe gestellt werden.
Nachdem wir uns alle in Zollikofen eingefunden haben, ging es los nach Kreuzlingen am Bodensee.
Motiviert füllten wir eine Flasche, mit einem Liter Wasser aus dem Bodensee. Die am nächsten
Tag in den Genfersee gegossen werden sollte. In einem Pfadiheim durften wir übernachten. Obwohl
übernachten etwas übertrieben ist. Um vier Uhr mussten wir nämlich alle schon aufstehen,
um diese Aktion zu starten. Gismo (Alexander Cramatte) trat, mit frischer und voller Energie, um fünf
Uhr morgens in die Pedale. Wir wechselten die Fahrerinnen und Fahrer gestaffelt. Dazu brauchten wir drei
Velos zwei Autos und einen Menge motivierter Leiter, 12 Stück an der Zahl. Das eine Auto fährt
los und parkiert an dem Platz wo der Fahrer oder die Fahrerin die Fahrt beenden soll. Der zweite Wagen
überholt den ersten und fährt direkt an die nächste Wechselstelle und so ging es immer weiter.
Am Bodensee in Kreuzlingen wurde wie gesagt die Aktion gestartet und führte uns Richtung Neuwilen. Wo es
den Ersten von ganz vielen Wechsel gab. Von Neuwilen gings weiter nach Lipperswil, wo es weiter ging nach Pfyn.
Bei Nussbaumen gabs ein kleines Problem. Und zwar beim Fahrerwechsel. Der der abgelöst werden sollte kam nicht
zur vereinbarten Stelle. Das hiess suchen bis wir den betreffenden Fahrer gefunden hatten. Glücklicherweise
übernahm er die nächste Strecke selber und dies erst noch in einer hervorragenden Zeit. Hörni,
Schöfflisdorf und Unterehrdingen folgten nach Nussbaumen. Obersiggental, Gebendorf und Brugg waren unsere
erreichbaren Zukunftspläne. Die wir auch ohne Probleme erreicht haben. Langsangsam hatten wir dann den Kanton
Zürich endgültig verlassen und fuhren dem Kanton Aarau zu.
Von Aarau weg nach Trimmbach und von dort aus nach Olten. Lange Strecke durch Dörfer und Städte bis nach Oesingen, später auch nach Niederbipp. Kaum zu glauben, aber wir fahren in Soloturn. Leider nur kurz weil wir so schnell vorankamen. Und nach einigen super absolvierten Einsätzen kamen wir auch ohne grosse Probleme nach Selzach. Langer Rede kurzer Sinn, wir näherten uns zweifellos Grenchen. Wir kamen so schnell voran, dass Grenchen nach einigen Minuten nur noch unseren Staub schlucken konnte. Legnau stand als nächstes auf der Karte, wo es dann weiter nach Pieterlen gehen sollte. Und was erblickten unsere Augen? Keine Fatamorgana jedenfalls. Es war der Bielersee. Ja, Toll: "Champagner und Party", aber leider noch nicht unser Ziel. Wir fuhren durch Sutz, Teufelen, Hangeneck und Brütteln.
Wir waren jetzt definitiv im Französisch sprechenden Teil der Schweiz. Wo auch unsere Französischkenntnisse manchmal zum Zuge kamen, etwa beim fragen nach dem aktuellen Standort, um sicher zu sein, dass wir uns immer noch auf der Route befanden.
Nach langer Anstrengung haben wir es doch noch geschafft. Der Jet d´eau leuchtete uns nach 14 Stunden entgegen. Nur noch den Genfersee hinunter und wir haben es geschafft. Um 20.00 Uhr standen wir alle mit unseren Velos vor dem Jet d´eau, wo wir unsere mitgebrachte Torte und unseren Rimus genossen. Nach dem Foto-Shooting fuhren dann wieder zurück nach Bern.
Am Sonntagmorgen, nach einer Ruhigen Nacht in unserem Pfadiheim, durften wir einen Brunch geniessen, den unser Elternrat vorbereitet hatte.
Autorin: Aline Hafner / Charaz
Von Aarau weg nach Trimmbach und von dort aus nach Olten. Lange Strecke durch Dörfer und Städte bis nach Oesingen, später auch nach Niederbipp. Kaum zu glauben, aber wir fahren in Soloturn. Leider nur kurz weil wir so schnell vorankamen. Und nach einigen super absolvierten Einsätzen kamen wir auch ohne grosse Probleme nach Selzach. Langer Rede kurzer Sinn, wir näherten uns zweifellos Grenchen. Wir kamen so schnell voran, dass Grenchen nach einigen Minuten nur noch unseren Staub schlucken konnte. Legnau stand als nächstes auf der Karte, wo es dann weiter nach Pieterlen gehen sollte. Und was erblickten unsere Augen? Keine Fatamorgana jedenfalls. Es war der Bielersee. Ja, Toll: "Champagner und Party", aber leider noch nicht unser Ziel. Wir fuhren durch Sutz, Teufelen, Hangeneck und Brütteln.
Wir waren jetzt definitiv im Französisch sprechenden Teil der Schweiz. Wo auch unsere Französischkenntnisse manchmal zum Zuge kamen, etwa beim fragen nach dem aktuellen Standort, um sicher zu sein, dass wir uns immer noch auf der Route befanden.
Nach langer Anstrengung haben wir es doch noch geschafft. Der Jet d´eau leuchtete uns nach 14 Stunden entgegen. Nur noch den Genfersee hinunter und wir haben es geschafft. Um 20.00 Uhr standen wir alle mit unseren Velos vor dem Jet d´eau, wo wir unsere mitgebrachte Torte und unseren Rimus genossen. Nach dem Foto-Shooting fuhren dann wieder zurück nach Bern.
Am Sonntagmorgen, nach einer Ruhigen Nacht in unserem Pfadiheim, durften wir einen Brunch geniessen, den unser Elternrat vorbereitet hatte.
Autorin: Aline Hafner / Charaz
Aufsteller uns Ablöscher
Eigentlich klar, dass bei einer solch grossen Organisation auch mal etwas schief gehen kann. Dennoch gibt es
immer wieder Aufsteller. Wie zum Beispiel am Anfang wo es ein Wunderschönes Nebelmeer zu besichtigen gab.
Oder da steht zum Beispiel plötzlich auch irgendwo im Pfefferland eine Schlossartige Villa, die auch total
cool aussah.
Natürlich gab es auch Pannen, aber die waren nie verherend. Zum Beispiel falsch vereinbarte Treffpunkte, ausgeschaltete oder verlegte Handys, Fehler beim Kartenlesen und so weiter.
Erschöpfungsanfälle oder Nervenzusammenbrüche gab es keine. Und wers glaubt: Wir hatten schönes Wetter. Nach 12 Uhr hatten wir schon über die Hälfte der Strecken geschafft. Und nach einiger Zeit war uns klar, dass wir es schaffen werden, falls nicht noch etwas unvorhergesehenes geschieht. Wir waren alle immer noch voll Motiviert, bis wir unser Ziel erreicht hatten. Gegen Ende der Strecke wollten denn auch alle noch ein letztes Mal auf das Velo steigen.
Autorin: Aline Hafner / Charaz
Natürlich gab es auch Pannen, aber die waren nie verherend. Zum Beispiel falsch vereinbarte Treffpunkte, ausgeschaltete oder verlegte Handys, Fehler beim Kartenlesen und so weiter.
Erschöpfungsanfälle oder Nervenzusammenbrüche gab es keine. Und wers glaubt: Wir hatten schönes Wetter. Nach 12 Uhr hatten wir schon über die Hälfte der Strecken geschafft. Und nach einiger Zeit war uns klar, dass wir es schaffen werden, falls nicht noch etwas unvorhergesehenes geschieht. Wir waren alle immer noch voll Motiviert, bis wir unser Ziel erreicht hatten. Gegen Ende der Strecke wollten denn auch alle noch ein letztes Mal auf das Velo steigen.
Autorin: Aline Hafner / Charaz